
"Effizienter, professioneller und gestärkt ", so bezeichnete Wolfram Schaa auf der Jahreshauptversammlung der Landkreisgrünen am 12. November in Buchschwabach die Arbeit der vergangenen Jahre und die neue Struktur des frisch gewählten Kreisvorstandes.
In Rechenschaftsbericht des Vorstandes für das vergangene Jahr resümierte Andrea Fischer, Kreisrätin und Vorstandssprecherin unter anderem die Aktivitäten im Kommunalwahlkampf und das erfolgreiche Abschneiden bei der Bundestagswahl. Neben der geglückten Revitalisierung des Ortsverbandes Cadolzburg sei es gelungen mit vielen Veranstaltungen grüne Politik unter dem Motto "Ökologisch – modern – weltoffen" an die Wählerinnen und Wähler zu bringen.
Wolfram Schaa, seit vier Jahren Kreissprecher der Grünen, und seit heuer Zirndorfer Stadtrat, zählte bei einer Vielzahl von Höhepunkten und Erfolgen dieser Zeit unter anderem auf:
Bei der anschließenden Neuwahl wurde Schaa von der Versammlung einstimmig für weitere zwei Jahre als Kreissprecher bestätigt, genauso, wie Peter Altinger (Roßtal) der Kreiskassier. Neu, bedingt durch die beschlossene Erweiterung es Kreisvorstandes, wurde als Schriftführer Christian Foh (Stein) und als Beisitzer mit Aufgabenbereich Internet Norbert Schikora (Oberasbach) gewählt.
von links: Die Arbeit der kommenden Zeit skizzierte Schaa: "Schwerpunkte grüner Kreispolitik wird der öffentliche Nahverkehr sein, bei dessen Lösungsansätzen für ein Gesamtkonzept des Bereiches Oberasbach - Zirndorf - westlicher Landkreis auch die mittlerweile schon in Vergessenheit geratene Bibertbahn nicht ausgeschlossen werden darf. Außerdem hohe Priorität haben die Jugendarbeit, wie auch die Entwicklung der Regionalvermarktung und der erneuerbaren Energien". Bei letzterem, der Triebfeder der politischen Arbeit Schaas, müssten Landkreis und Kommunen endlich ihre Aktivitäten verstärken, und "sollten sich nicht scheuen, vielleicht die Städte Fürth und Nürnberg als Beispiel zu nehmen".
Andrea Fischer und Wolfram Schaa
Bundestagswahl 2002 Die Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen möchte die Vermarktung regionaler Produkte im Landkreis aktiv unterstützen. Ein entsprechender Antrag wurde im Kreistag eingebracht.
Unter anderem wird in dem Antrag gefordert, die Webseite des Landkreises für die Regionalvermarktung zu öffnen und eine Übersicht aller Anbieter aus den Sparten Land- und Forstwirtschaft, Handwerk, Handel und Gewerbe sowie sonstiger Dienstleistungen mit ihren jeweiligen Angeboten zu publizieren. Nach Ansicht der Grünen bringt die Steigerung der Nachfrage nach regionalen Produkten und Dienstleistungen sowohl dem Produzenten als auch dem Konsumenten deutliche Vorteile. Frische Ware, kurze Wege, kontrollierbare Qualität oder kostengünstige Vermarktung und Transport sind nur einige Aspekte. So betonte der Fraktionssprecher Jörg Bauer, wie wichtig es sei die Kaufkraft in der Region zu halten: "Würden wir z.B. mehr Energie aus erneuerbaren Energiequellen vor Ort erzeugen, würden nicht Millionen und Abermillionen Euro zu den Ölscheichs und multinationalen Konzernen abfliesen - Kaufkraft, die vor Ort fehlt und uns sicher auch Arbeitsplätze kostet." Die grüne Kreissprecherin Andrea Fischer sieht in der regionalen Vermarktung auch eine Verbesserung des Verbraucherschutzes, weil die Kontakte zwischen Produzent und Konsument viel intensiver sind. Fischer: "Der Verbraucher kann seine Wünsche oder auch Bedenken vorbringen, der Produzent erhält ein direktes Feedback."
Jörg Bauer, Fraktionssprecher
Auch die Grünen im Landkreis machen sich stark für die direkte Hilfe zugunsten der Geschädigten des Hochwassers.
Der Erlös des "Buffets aus der Region" anläßlich der Veranstaltung "Für Region und Zukunft" Im Übrigen haben die beiden grünen Zirndorfer Stadträte Kerstin Führes und Wolfram Schaa diesen Erlös großzügig auf insgesamt 750.- Euro aufgerundet.
Kreissprecher Wolfram Schaa: " Wir freuen uns über die beeindruckende Solidarität, die sich bei den Deutschen nun endlich entwickelt, und damit auch über die Chance, dass die deutsche Einheit den großen Schritt Richtung Vollendung macht, den sie dringend braucht."
Aber auch die Solidarität mit der Natur soll nicht zu kurz kommen, meint Schaa und wünscht sich, dass Klimaschutz und Nachhaltigkeit mehr Gewicht bekommen. So furchtbar und weitreichend die Katastrophe ist, sie ist auch eine Chance, die Bedingungen für die nachfolgenden Generationen dieser Welt zu verbessern.
"Deshalb ist es uns ein wirkliches Anliegen, auch dem Umweltschutz und seinen Organisationen beim Wiederaufbau behilflich zu sein, und ihnen die Wiederaufnahme ihrer Aktivitäten zu erleichtern.", so Schaa, der mit dem forschungspolitischen Sprecher, MdB Hans-Josef Fell der Meinung ist, daß die Wiederaufbauhilfe auch für erneuerbare Energien eingesetzt werden muß; nicht zuletzt auch wegen der Möglichkeiten und Chancen, Arbeitsplätze vor Ort zu schaffen.
Andrea Fischer und Wolfram Schaa
Auf seiner "Twike-Tour"durch Bayern besuchte MdB Hans-Josef Fell zusammen mit dem Direktkandidaten des Fürther Wahlkreises, Lothar Berthold, dem Kreisvorstand des Landkreises, Andrea Fischer und Wolfram Schaa, wie auch der
von links nach rechts: MdB Hans-Josef Fell, Andrea Fischer Kreissprecherin und Kreisrätin, Werkleiter Ralf Ballasch
Mit einer neu entwickelten Antireflexschicht, die weltweit ihresgleichen sucht, mischt Flabeg im weltweiten Absatz von Solargläsern für Kollektoren und Solarpanels vorne mit. Bei einer Werksbesichtigung mit anschließender Präsentation konnten sich der forschungspolitische Sprecher MdB Hans-Josef Fell und die weiteren Mitglieder der Delegation hierüber genauso informieren, wie über die vielen technischen Fortschritte in dieser Sparte. Herr Ralf Ballasch, der Werkleiter von Flabeg zeigte sich zufrieden über die Entwicklung und betonte auch, daß die energiepolitischen Weichenstellungen der letzten drei Jahre einiges hierzu beigetragen haben, unter anderem auch bei der Schaffung von qualifizierten Arbeitsplätzen. Ergänzend erwähnte er, daß - den meisten Bürgerinnen und Bürgern nicht bekannt - die Spiegel in der Kuppel des Reichstages in Berlin von Flabeg stammen.
"Grün wirkt" lautete dann letztendlich die einhellige Meinung in der Runde.
Wolfram Schaa
"Ein Vorbild für alle und ein Mensch, der weiß, was er will", so begann anläßlich der letzten Kreisversammlung der Landkreisgrünen die Laudatio von Andrea Fischer und Wolfram Schaa
Wer noch Zweifel an der Zugkraft der sogenannten "regenerativen Energien" – zu Deutsch "nachwachsende Rohstoffe – hat, ist herzlich eingeladen, am Samstag, den 8.6.02 zwischen 9.30 und 13.00 Uhr an der Dr.-Max-Grundig-Anlage in Fürth vorbeizukommen.
links: Dr. Georg Gruber
Der Landesarbeitskreis Energie von Bündnis 90/Die Grünen unterhält dort gemeinsam mit den grünen Kreisverbänden von Fürth Stadt und Land einen Infostand zur Themenwoche "Energiewende und Klimaschutz" der grünen Bundespartei. Dieses Projekt wurde vom grünen Bundestagsabgeordneten und forschungspolitischen Sprecher, Hans-Josef Fell, angestoßen. Natürlich wird der Mentor und Hauptinitiator des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) mit dem "Sonnentraktor" auch vom Bahnhof abgeholt und gegen 13.00 Uhr zu seinem Vortrag im Solid-Zentrum in Fürth anlässlich des Tages der offenen Tür gebracht. Von dort aus geht es um 15.00 Uhr dann weiter auf die Wöhrder Wiese zum Fest der Nürnberger Grünen.
Andrea Fischer
Sozusagen als Meilenstein zwischen der Kommunalwahl und der Bundestagswahl 2002 ist "ein weiterer Durchbruch bei der Förderung der Photovoltaik im Erneuerbaren Energie Gesetz gelungen", so Wolfram Schaa, Sprecher der Landkreisgrünen.
Nach einer Erklärung von Michaele Hustedt, der energiepolitischen Sprecherin der Grünen im Bundestag, hat die rotgrüne Koalition am 4. Juni 2002 beschlossen, den "350 Megawatt-Deckel" aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz auf 1000 Megawatt zu erhöhen. Damit werden die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass in Deutschland weiterhin in den Aufbau einer integrierten Photovoltaik-Produktionskette investiert wird. Bisher wäre die Förderung der Photovoltaik bei Erreichen einer Gesamtkapazität von 350 Megawatt beendet gewesen.
Ohne die Novellierung wären keine weiteren Fabriken für Photovoltaik entstanden, da eine wichtige Grundlage für Bankkredite auch die Investitionssicherheit ist. Nun existiert eine Perspektive für die Photovoltaik über 2004 hinaus, so dass weitere Produktionskapazitäten in Deutschland errichtet und somit auch Arbeitsplätze geschaffen werden. Damit kann die Förderung der Photovoltaik mit langfristiger Perspektive weitergehen.
Schaa: "Für den Landkreis erhoffen wir uns damit endlich den Durchbruch, denn es ist gewährleistet, dass auch weiterhin jeder zum Zuge kommt, der sich hier engagieren will." "Außer Klima- und Umweltschutz geht es auch um Arbeitsplätze, insbesondere vor Ort, die ja schon immer unser Anliegen sind", pflichtet Andrea Fischer, Vorstandskollegin und Kreisrätin bei.
"Die besten Karten hat der- bzw. diejenige, die noch heuer eine Anlage errichtet, oder sich an einer Anlage beteiligt", ergänzt Wolfram Schaa, "denn - fest auf die Dauer von 20 Jahren – werden 48,11 Cent/KWh vergütet" und verweist mit dem Slogan "Mit grünen Ideen werden schwarze Zahlen geschrieben" auf einen wesentlichen Punkt im Bundestagswahlprogramm der Grünen, der da heißt: "Weg vom Öl und raus aus der Atomkraft durch Energie aus Sonne und Wind".
Wolfram Schaa
Mit diesem Ziel setzte sich Hans-Josef Fell auf dem Parteitag mit großer
Mehrheit gegen die energiepolitische Sprecherin Michaele Hustedt durch.
Damit zeigte sich die Grüne Basis bereit, mit großen Schritten den
erfolgreich begonnenen Weg in das Solarzeitalter fortzuführen.
Um dieses ambitionierte aber mit großen Kraftanstrengungen realisierbare
Ziel tatsächlich zu erreichen, übernahm der Parteitag ohne Kampfabstimmungen
viele Änderungsvorschläge zum Programmentwurf, die von Carsten Kuhlmann,
Hans-Josef Fell u.a. eingebracht wurden. Mit diesem Wahlprogramm setzen sich die Grünen klar ab von den Vorstellungen
der FDP und Union, die weiterhin auf Kernenergie und klimaschädigende
fossile Brennstoff setzen. Im Entwurf der CDU/CSU stehen gar Formulierungen,
die das erfolgreichste Markteinführungsinstrument, das Erneuerbare Energien
Gesetz, gefährden. Damit setzen CDU, CSU und FDP sogar einen großen Teil der
inzwischen 120.000 Arbeitsplätze in der Branche der Erneuerbare Energien
aufs Spiel.
Die PDS streift in ihrem Programmentwurf lediglich die Erneuerbaren
Energien, ohne zu erwähnen, mit welchen Inhalten, Instrumenten oder Zielen
sie eine Verstärkung erreichen will.
Zirndorf, 30.04.2002
"Insgesamt ein erfolgreicher Tag der erneuerbaren Energien", so der Kommentar von Herbert Schuhmann vom Bürgerwindrad. Nutzten doch den Samstag, den 27. April über 50 Interessierte, um sich Technik und andere Details näher bringen zu lassen, während die Anlage "zwischen 200 und 600 kW lief". Angesichts derzeit relativ voller Läger bei den Solarmodulherstellern, wie auch etwas niedrigerer Anschaffungskosten als noch vor zwei Jahren, sieht er gute Möglichkeiten, "daß die heuer noch gültige Vergütung von 0,481 Cent/ KWh auf die Laufzeit von 20 Jahren bei Photovoltaik von privaten und kommunalen Investoren verstärkt genutzt wird, um sich ihren Traum einer eigenen Anlage, bzw.
den weiteren Einstieg in alternative Energien zu verwirklichen".
Natürlich hofft er dies auch im Interesse der Umwelt und der gesamten Branche, und damit letztendlich für die durch das Erneuerbaren Energie Gesetzes entstandenen und noch entstehenden Arbeitsplätze. Außerdem wünscht er sich im Landkreis noch den Ausbau der Ressourcen im Biomassebereich, einem nicht unbeträchtlichen Potential erneuerbarer Energien.
Aufgrund des Interesses an diesem Tag, der im kommenden Jahr dann genau auf den Jahrestag des Reaktorunglücks von Tschernobyl fällt, ist man sich einig, diesen "Tag der Erneuerbaren Energien" zu wiederholen.
Wolfram Schaa Zirndorf, 22.04.2002
"Wir wünschen uns noch viel mehr Bürgerinnen und Bürger, aber auch Kommunen, die das Thema "Erneuerbare Energien" als Notwendigkeit für die Energieversorgung der Zukunft erkennen und umsetzen", so Andrea Fischer und Wolfram Schaa, die beiden Kreissprecher der Landkreisgrünen. Ganz besonders freuen sie sich, daß ihr Aufruf zur Teilnahme am "Tag der erneuerbaren Energien" am Samstag, den 27.April bei Anlagenbetreibern nicht ungehört verhallt ist. Für alle Neugierigen oder bis dato noch Unwissenden: Der Tag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl wurde zum "Tag der erneuerbaren Energien" erklärt, findet alljährlich am letzten Samstag im April statt, und erfreut sich zunehmenden Interesses.
Weitere Infos unter www.energietag.de und www.energie-ist-gruen.de
Wolfram Schaa Zirndorf, 26.03.2002
"Ein mittlerweile etabliertes, weithin bekanntes und weltweit beachtetes vorbildhaftes Gesetz", so bezeichnet Wolfram Schaa, Vorstandssprecher der Landkreisgrünen das EEG, das "Erneuerbare Energien Gesetz", das am 1. April 2000 von der rot-grünen Bundesregierung verabschiedet wurde, und dessen zweiter Geburtstag es Wert ist erwähnt und gefeiert zu werden.
Mit ihm wurde möglich, wovon viele Freunde der erneuerbaren Energien schon lange geträumt hatten, nämlich eine einigermaßen kostendeckende Vergütung für Solarstrom und Energie aus Windkraft, Biomasse und anderer erneuerbarer Energien. Nicht zuletzt die deutsche Vorreiterrolle und die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes zur Rechtmäßigkeit dieses Gesetzes, das keine "Subvention" darstellt, und dessen Urteil Klarheit für andere EU-Staaten gebracht hat, hat dazu geführt, daß z.B. auch Frankreich sich dieses Instruments bemächtigt hat, und im Rahmen der Windenergie schon im Juni 2001 von der französischen Nationalversammlung ein "EEG" verabschiedet wurde.
"Der Markt boomt, tausende von Arbeitsplätzen - mehrheitlich regional - wurden und werden geschaffen und das CO2-Problem wurde mit diesem signifikanten Schritt erstmals wirklich angegangen", so der Grünensprecher.
Insofern sind die klaren Bekenntnisse des neuen grünen Grundsatzprogrammes zur zukünftigen Energiepolitik, nämlich bis zur Mitte dieses Jahrhunderts die vollständige Ablösung der fossilen und atomaren Energieträger zu erreichen, die daraus resultierende und logische Konsequenz; ganz abgesehen davon, daß Öl, Kohle, Erdgas und Uran umwelt- und klimaschädlich als auch kriegsfördernd und global ungerecht verteilt sind.
Bezogen auf den Landkreis stellt Schaa fest, daß hier viel zu wenig getan werde, und daß Landkreis und Kommunen hier sowohl für die Daseinsvorsorge, als auch für ein regionales Leitbild für die Bürgerinnen und Bürger tätig werden müssen. Was bis jetzt getan wurde ist mehr als spärlich, und er spielt hier gleichzeitig auf die Stelle eines Energieberaters im Landkreis an, dessen Etablierung von der Kreisagenda vorgeschlagen, vom Kreis jedoch abgelehnt wurde.
Wolfram Schaa Oberasbach, 25.01.2002
Der Streit der beiden großen Parteien CSU und SPD um die Verlängerung der U-Bahn (U3) in den Landkreis Fürth ist überflüssig.
Alle Planungen mit einer Stadtbahn ein kostengünstiges und attraktives Nahverkehrsangebot für den Landkreis zu etablieren sind gescheitert. Dies kann man bedauern, was aber nicht davon abhalten sollte die Möglichkeit der Verlängerung der U3 nach Zirndorf / Oberasbach voranzutreiben. Selbst unterstellt, dass eine starke U-Bahn Lobby billigere Lösungen hintertrieben hat, bleibt doch festzuhalten: Zirndorf, Oberasbach und der erweiterte westliche Landkreis brauchen dringend eine Entlastung für den immer noch steigenden Straßenverkehr. Außerdem wird mit einer zunehmenden Überalterung der Gesellschaft Mobilität außerhalb des Autos sehr viel wichtiger. Hier ein attraktives Angebot vorhalten zu können, steigert die Lebensqualität der Landkreisbewohner mit Sicherheit.
Eine U-Bahn erfüllt alle Anforderungen. Insofern sollte jetzt zügig die Trassenführung geklärt werden um möglichst viele Menschen in Oberasbach und Zirndorf an den ÖPNV anzubinden. Gleichzeitig gilt es den Pendlern aus dem Westen mit einem Park & Ride Platz vor den Toren Oberasbachs eine Umsteigemöglichkeit anzubieten, was zusammen mit der Anbindung des Fun-Parks umzusetzen wäre.
Wegen der noch ungeklärten Trassenführung ist ein Verkauf der Bibertbahngrundstücke zum jetzigen Zeitpunkt äußerst ungeschickt, da zumindest Teilabschnitte noch für die U3 gebraucht werden. Wenn feststeht wie die U-Bahn geführt werden soll, lässt sich auch das Problem des Landkreises mit dem Unterhalt der Brückenwerke im Trassenbereich einvernehmlich lösen.
Welche Antwort die großen Parteien auf die Frage der Finanzierung der nicht unerheblichen Betriebskosten geben, bleibt allerdings spannend. Insofern verwundert sowohl der Streit als auch der Enthusiasmus. Denn bisher scheiterten alle Pläne an den Kosten.
Das Beispiel der Stadt Stein in Sachen U-Bahn zeigt allerdings auch: Wer nicht frühzeitig die Weichen stellt, erhält im Nachhinein kaum noch eine kostengünstige Einstiegsmöglichkeit. Deswegen wäre eine gemeinsame Anstrengung aller Parteien für eine U3 bis zum Jahre 2012 oder früher absolut wünschenswert.
Norbert Schikora
Norbert Schikora, Peter Altinger, Christian Foh, Andrea Fischer, Wolfram Schaa
Mit dieser Erweiterung, und der damit einhergehenden Verteilung der Arbeit auf mehr Schultern möchte der Kreisverband sowohl seine Effizienz verbessern, als auch seine Öffentlichkeitsarbeit verstärken.
Kreisvorstand v. Bündnis 90/Die Grünen im Landkreis Fürth
7,55% im Landkreis!
Ein herzliches
Förderung der Regionalvermarktung im Landkreis!
27. September 2002
Des weiteren soll das Landkreismagazin, dass jeden Haushalt erreicht, als Plattform für Stellenangebote bzw. Lehrstellenangebote ausgebaut werden.
Weiterhin wünschen sich die Grünen eine vom Landkreis initiierte Regionalmesse, offen für alle Firmen, Dienstleister und Selbstständige im Landkreis, als Markt der Möglichkeiten und Kontakte.
Die Umsetzung könnte nach Ansicht der Grünen vom Wirtschaftsreferenten des Landkreises geleistet werden, dem es dann auch obliegt dem Kreistag jährlich einen Sachstandsbericht vorzulegen.
Andrea Fischer, Kreisrätin
Grüne Direktspende zu Gunsten der Geschädigten des Elbehochwassers!
26. August 2002
vom 20. August in Cadolzburg wird dem Umweltzentrum Dresden zugute kommen. Diese Institution, die viele Vereine und Verbände aus dem soziokulturellen und ökologischen Bereich, unter anderem auch die lokale Agenda 21 beheimatet, haben jetzt Unterstützung dringend nötig.
Kreisvorstand v. Bündnis 90/Die Grünen im Landkreis Fürth
Grüne bei FLABEG Fürth!
20. August 2002
grünen Stadträtin Waltraud Galaske einen der weltgrößten Solarglashersteller, die Firma FLABEG .
Bündnis 90/Die Grünen im Landkreis Fürth
Ehrung von Norbert Schikora - einem Grünen der ersten Stunde!
02. Juli 2002
Kreissprecherin Andrea Fischer für den grünen Kreispolitiker und ausgeschiedenen Kreisrat Norbert Schikora.
Stellvertretend auch für die aus dem Kreistag ausgeschiedenen grünen Kreisrätinnen, Helga Brandstätter und Eva Kaser, nahm Norbert Schikora von Andrea Fischer Dankeswünsche entgegen. Gewürdigt wurden von der neuen Kreisrätin sein unermüdliches Wirken für grüne Politik, seine Sachkompetenz, wie auch sein uneigennütziges Engagement, für das er als Fraktionssprecher im Kreistag bekannt war. Außerhalb dieses Mandates hatte Norbert Schikora in den vergangenen 18 Jahren wohl so alle Parteiämter und Mandate einmal inne, die es auf Orts- und Kreisebene gibt, angefangen vom Kassier des Ortsverbandes Oberasbach, über den Stadtrat und dritten Bürgermeister in Oberasbach, bis hin zum Amt des Kreissprechers.
Mit einer Geschenkkiste grünen Inhalts, vom grünen Tee bis zum ökologisch angebauten Frankenwein wurde ihm hierfür gedankt. Den Dank gab er umgehend zurück: "Bei dem derzeitigen Engagement im Kreisverband bin ich mir sicher, daß zukunftsgerichtete und nachhaltige Politik ihren Stellenwert im Landkreis nichts einbüßen wird."
Das Kreissprecherduo Fischer und Schaa, wie auch die anderen Kreismitglieder sind sich sicher, daß der 50-jährige Webdesigner und Philosoph sich auch weiterhin, vor allem mit seiner Erfahrung und seinen Ideen, in die Geschicke grüner Politik im Landkreis einbringen wird.
Kreisvorstand v. Bündnis 90/Die Grünen im Landkreis Fürth
Mit 260 Pferdestärken und der Sonne im Tank auf die Fürther Freiheit!
06. Juni 2002
Aus diesem Anlass hat die Landkreisvorsitzende der Grünen, Andrea Fischer, Herrn Dr. Georg Gruber von den Vereinigten Pflanzenölwerkstätten aus Allersberg mit seinem beeindruckenden Pflanzenöltraktor vor Ort geladen. "14 Tonnen Gewicht werden allein durch die Kraft aus der Sonne bewegt. Faszinierend, dass unsere Landwirte durch die Einrichtung einer Pflanzenölmühle in der Region in Zukunft ihren eigenen Treibstoff erzeugen können, um damit die Ölscheichs von morgen zu werden!" schwärmt die Kreisrätin.
"Und diese eigene Ölquelle funktioniert im geschlossenen Stoff- und Naturkreislauf. Das ist die perfekte bäuerliche Eigenenergieversorgung ohne Zwischenhandel. Also eigene Wertschöpfung aus der Region für die Region", fügt Dr. Georg Gruber an.
Den letzten Kick zur Umrüstung des eigenen Wagens dürfte wohl die Befreiung sämtlicher Biokraftstoffe (bisher nur Biodiesel) von der Mineralölsteuer darstellen, die diese Woche im Bundestag beschlossen wurde. Dr. Georg Gruber fährt auch seinen eigenen Pkw mit der Sonne im Tank und hat diesen und andere Traktoren als Beitrag zum Pilotprojekt "100 Pflanzenöltraktoren" der Bundesregierung für den Betrieb mit purem Pflanzenöl – wohlgemerkt kein Biodiesel – umgerüstet.
Der Weg ist frei - Photovoltaikausbau gesichert!
05. Juni 2002
Grüne wollen Anteil erneuerbarer Energien bereits bis 2006 verdoppeln!
06. Mai 2002
Presseerklärung zur Verabschiedung des grünen Wahlprogramms für die
Bundestagswahl der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen:
So gibt es jetzt ein klares Bekenntnis von Bündnis 90/ Die Grünen zur
engagierten Verbesserung und Weiterentwicklung wichtiger energiepolitische
Instrumente, wie das Erneuerbare Energien Gesetz oder die
Energieeinsparverordnung.
Alle Formen der erneuerbare Energien, Sonne, Wind, Wasser, Biomasse und
Erdwärme sollen in der kommenden Wahlperioden gefördert werden. Dazu gehört
auch die Herstellung von Treibstoffen aus Biomasse. Die Grünen wollen auch
den Marktdurchbruch für die Brennstoffzelle schaffen und dafür sorgen, dass
die ersten Offshore Windparks ans Netz gehen.
Auch die Forschung für erneuerbare Energien und Energieeinsparung soll
verstärkt werden.
Mit klaren gesetzlichen Regelungen und finanziellen Anreizen wollen die
Grünen Industrie und Gewerbe für einen effizienten und sparsamen Umgang mit
Energie gewinnen, die hohen Einsparpotenzial im Wohnungsbau erschließen und
die Kraft-Wärme-Kopplung weitergehend fördern.
Hans-Josef Fell (MdB)
Forschungspolitischer Sprecher
Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Positive Resonanz am
"Tag der erneuerbaren Energien"
Nicht ganz so heiß begehrt von Interessenten und Freunden alternativer Energien waren die Solarthermie- und Photovoltaikanlagen im Landkreis, wobei es - und dies war auch ein wesentlicher Fokus dieses Tages - hier meistens um praxisbezogene Daten, wie auch Fachgespräche um die Bewährung der Anlagen in der Praxis ging. "Insgesamt sind wir jedoch mit dem Interesse der Landkreisbürgerinnen und Bürger zufrieden, zeigt es doch, daß die Weichenstellung der Bundesregierung bei der Energiewende in das Bewußtsein der Bevölkerung gerückt ist", so der Kreissprecher der Landkreisgrünen Wolfram Schaa.
Tag der erneuerbaren Energien am 27. April 2002!
Mit gutem Beispiel voran gehen an diesem Tag mehrere Anlagenbetreiber, und bieten der interessierten Öffentlichkeit eine Blick in die Technik, die Funktion und Wirkungsweise ihrer Anlagen, seien es Photovoltaikanlagen die Sonnenlicht in Strom umwandeln, Solaranlagen zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung oder Holzhackschnitzelheizungen. Aber auch die Windkraft kommt nicht zu kurz, öffnet doch auch die Rangau Windverwaltungs GmbH ihr "Bürgerwindrad"
zur Besichtigung.
So kann jede Besucherin und jeder Besucher direkt vor Ort die Fragen zur Technik oder auch Finanzierung, den staatlichen Förderungen und sonstigen Details stellen, die ihm auf den Nägeln brennen.
Wolfram Schaa: "An praktischen Beispielen können Bürgerinnen und Bürger sehen, welche Früchte das "Erneuerbare Energien Gesetz" - durch das in den letzten zwei Jahren 60000 bundesweit neue Arbeitsplätze entstanden sind - und die Energiewende bei uns im Landkreis trägt". Sein und der Wunsch der Grünen im Landkreis ist deshalb eine gute Akzeptanz dieses Tages bei den Landkreisbürgerinnen und bürgern.
Das EEG wird zwei Jahre alt!
Vorstand Kreisverband Fürth-Land
U-Bahn bringt mehr Lebensqualität!
Fraktionssprecher und 3. Bürgermeister in Oberasbach