Wechsel an grüner Spitze im Landkreis!

    Pressemitteilung, 08. Dezember 2004

    Bündnis 90/Die Grünen im Landkreis Fürth haben einen neuen Vorstand. Gerti Rottner (43) aus Obermichelbach und Christian Foh (37) aus Stein wurden auf der Jahreshauptversammlung einstimmig zum neuen Vorstandsteam gewählt. Sie folgen Andrea Fischer (41) und Wolfram Schaa (51), die dieses Amt die vergangenen fünf beziehungsweise sechs Jahre inne hatten. Während Andrea Fischer ihr Amt aus gesundheitlichen Gründen aufgibt, will Wolfram Schaa seine Schwerpunkte im Hinblick auf Beruf und Stadtratsarbeit in Zirndorf neu setzen.

    Vor dem Hintergrund von Kontinuität und mit dem Anspruch eines nahtlosen Überganges der politischen Arbeit im Kreis haben sich die beiden Softwareentwickler folgende Ziele gesetzt: Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) insbesondere unter Berücksichtigung aller Alternativen zum U-Bahn Bau, wie auch Erweiterung und Verbesserung regionalen Wirtschaftens. Hierzu gehören die Punkte erneuerbaren Energien und die Gewinnung von Landwirten für das Projekt Rapsölmühle, und damit einem aufstrebenden und ökologischen Energieträger für Blockheizkraftwerke und Kraftfahrzeuge. Ein weiteres Ziel ist die Befassung mit dem Thema Altenpolitik, das in den nächsten Jahren, schon allein aufgrund der demografischen Entwicklung immer wichtiger werden wird. Mit einem “Grünen Service”, einer Messung von Elektrosmog will Christian Foh, der auch einige Semester Hochfrequenztechnik studiert hat, das Thema Mobilfunk und seine Auswirkungen auch wieder den Stellenwert verschaffen, der ihm gebührt.

    Zum geschäftsführenden Vorstand gehört außerdem Peter Altinger (34), der einstimmig wieder gewählt wurde. In den erweiterten Kreisvorstand wurden gewählt: Norbert Schikora (53) und Elfriede Altmann (49), beide aus Oberasbach und Wolfram Schaa (51) aus Zirndorf.




    Volksbegehren war nicht umsonst - direkte Demokratie gestärkt!

    Pressemitteilung, 1. Dezember 2004

    Auch wenn das Volksbegehren “Aus Liebe zum Wald” mit 9,3 % knapp gescheitert ist ... mehr










    Pluspunkt für Rapsölmühle im Landkreis!

    Pressemitteilung, 06. November 2004

    Aufgrund der Bemühungen und seines Einsatzes im Bundesfinanzministerium durch den forschungspolitischen Sprecher der Grünen, MdB Hans-Josef Fell, wird bei Ölmühlen jetzt auf die Abgabe einer monatlichen Steueranmeldung verzichtet, insofern das Pflanzenöl als Kraftstoff abgegeben oder verwendet wird. Nach einer Änderung der EU-Gesetzgebung sahen sich plötzlich auch kleine Ölmühlen mit umfangreicher Bürokratie konfrontiert.
    Dies freut auch Andrea Fischer und Wolfram Schaa, die Sprecher der Kreistagsgrünen:” Unseres Erachtens ist durch die Reduzierung des steuerlichen Aufwandes auf ein Minimum wieder ein kleiner Schritt zur Ermutigung und Vereinfachung einer landwirtschaftlichen Produktionsnische Pflanzenöl in der Region erreicht.” Nachdem die Landkreisgrünen schon seit längerem Anstöße zum Thema Pflanzenöl in der Region gegeben haben, hoffen sie, dass damit der diesbezügliche Denkprozess weitergeführt wird, der letztendlich den Zusammenschluß von Landwirten mit dem Ziel des Betriebes einer Ölmühle im Landkreis ergeben könnte. Teilergebnis und formuliertes Projekt des Handlungsfeldes Land- und Forstwirtschaft der kommunalen Allianz Biberttal-Dillenberg ist ja auch der Betrieb einer solchen Rapsölmühle. Außer den ökologischen Vorteilen ist diese auch aus der Sicht regionaler Wertschöpfung positiv einzustufen.

    Andrea Fischer und Wolfram Schaa








    Grüne im Landkreis Fürth begrüßen Nürnberger SPD-Vorstoß!

    Pressemitteilung, 23. August 2004

    Auch die Grünen des Landkreises Fürth begrüßen den Gesinnungswandel in der Nürnberger SPD beim Thema U-Bahn.
    Die Vorstellung einer Straßen- bzw. Stadtbahn, mit deutlich weniger Kosten als eine U-Bahn wurde im Landkreis schon vor 5 Jahren intensiv verfolgt. Leider auch wegen des Widerstandes der SPD im Landkreis und in der Stadt Nürnberg wenig erfolgreich. Wenn jetzt endlich die Realitäten anerkannt werden, das nämlich gerade die Betriebskosten bei der U-Bahn völlig aus dem Ruder laufen, so kommt dies reichlich spät. Denn die überhöhten Kosten der U-Bahn führen dazu, dass der ÖPNV in anderen Bereichen gekürzt wird, von einem Ausbau ganz zu schweigen. Daher geht die Forderung der Grünen an die großen Parteien im Landkreis, zumindest die Bibertbahntrasse zu erhalten, damit Platz bleibt für eine schienengebundene Erweiterung des ÖPNV, z.B. die Reaktivierung der Bibertbahn. Durch die Entwicklung des Ölpreises wird sich auch der Busverkehr zunehmend verteuern. Es ist daher Pflicht der Politik endlich die Realitäten anzuerkennen und beim ÖPNV dem schienengebundenen, preiswerten Straßen- bzw. Stadtbahnverkehr die Priorität einzuräumen. Z.B. wird auch die LKW-Maut den Schienenverkehr für die Wirtschaft wieder attraktiver machen. Es gehört also zu einer vorausschauenden Standortpolitik sich zumindest die Optionen nicht zu verbauen.”

    Für den Vorstand,
    Wolfram Schaa und Norbert Schikora






    Mehr Demokratie - Volksentscheid über die europäische Verfassung!

      Online unterschreiben bei "Mehr Demokratie"!

      • Ja, ich will einen Volksentscheid über die europäische Verfassung!
      • Auch über andere wichtige Fragen müssen wir Bürger abstimmen können.
      • Ich fordere den Bundestag auf, im Grundgesetz faire und verbindliche Volksentscheide zu verankern. Im Vorfeld der Abstimmung müssen die Bürger umfassend und ausgewogen informiert werden.



    Einstiegsqualifizierungen für Jugendliche ohne Ausbildungsplatz ermöglichen!

    Pressemitteilung, 28. Juli 2004

    Die Grünen im Landkreis weisen darauf hin, dass es jetzt für Betriebe bei einer zeitlich befristeten „Einstiegsqualifizierung“ von Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz Zuschüsse gibt. Dies teilte das Bundesministerium in seiner Pressemitteilung vom 14.07.2004 mit.
    Nach diesem Sonderprogramm, das ab 1. Oktober 2004 anläuft, gibt es als Zuschuss bis zu 192.- € monatlich als Praktikumserstattung. Überdies wird der Gesamtsozialversicherungsbeitrag von 102.- € im Monat übernommen. Der Antrag hierfür ist bei der Agentur für Arbeit zu stellen.

    Kreissprecher Wolfram Schaa: „Nachdem auch im Landkreis die Lehrstellensituation alles andere als rosig aussieht, ist es wichtiger denn je, hier aufzuklären und Betriebe zu motivieren, zumindest auf dieser Schiene zeitlich begrenzt bis max. 12 Monate auszubilden.“
    Damit fordert er im Interesse der Jugendlichen und der Gesellschaft (Handwerks-) Betriebe im Landkreis auf, sich einen Ruck zu geben, und ausbildungswilligen Jugendlichen zumindest die Chance zum Einstieg in das Berufsleben zu ermöglichen, wenn die Möglichkeiten regulärer Lehrstellen denn schon ausgeschöpft sind.

    Wolfram Schaa







Ergebnisse der Europawahl im Landkreis Fürth

Ergebnisse der Europawahl im Landkreis Fürth
Ergebnisse in Europa

It's Yourope!




    Aufforderung an Landkreis und Kommunen!

    Intensivierung der Bemühungen bei erneuerbaren Energien eingefordert!

    Pressemitteilung, 1. Juni 2004

    “Wie lange wollen wir noch warten, und wieviele Ölkrisen benötigen wir noch um wirklich aktiv zu werden, und uns soweit möglich unabhängig zu machen?”, so lautet die Frage von Kreissprecher Wolfram Schaa, dem die Bemühungen des Landkreises und seiner Kommunen in punkto erneuerbarer Energien nicht weit genug gehen.
    Er und der Kreisverband der Grünen im Landkreis fordern angesichts der derzeitigen Entwicklung am Ölweltmarkt und den sich abzeichnenden Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft den Landkreis und die Kommunen auf, ihr Engagement bei den erneuerbaren Energien zu intensivieren. Ebenfalls zu ziehen seien alle Register beim Energiesparen, wo es, so Schaa, ebenfalls noch sehr viel zu tun gäbe. Der Fraktionssprecher der Kreistagsgrünen, Andre Schwämmlein ergänzt: ”Auch bei den Bemühungen um wirkliche Nachhaltigkeit und Weitsicht bei Zukunftsinvestitionen, muß der Kreis seinen Teil beitragen und für den Bürger vorbildhaft wirken als auch handeln”. Möglichkeiten und Ansatzpunkte sofort tätig zu werden gäbe es mehr als genug, so Schaa: ”Dächer sind reichlich vorhanden, Investoren, die sich - ähnlich dem Fürther Solarberg - einbringen würden auch”. Weiterer Schwerpunkt wäre die Forcierung von Energie aus Biomasse und Rapsöl, was die Ergebnisse der kommunalen Allianz Biberttal-Dillenberg bereits aufgezeigt haben. “Alle technischen Möglichkeiten sind da, worauf warten wir also noch?” fragt Schaa.
    Um es von überregionaler Seite zu sehen: Nach einer Prognose des Bundesverbandes Erneuerbarer Energien und des Umweltbundesamtes könnten auf Deutschland bezogen bis zum Jahr 2020 bis zu 500.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Hinzu käme die Stärkung des Standorts Deutschland, wie auch die Position eines gestärkten Europas mit einer gezielten Energiepolitik, im diesbezüglich wachsenden globalen Wettbewerb.

    Nicht zuletzt die Tatsache, dass laut einer Meldung des “Internationalen Wirtschaftsforums Regenerative Energien” vom 27. Mai 2004, jetzt sogar China - analog zum deutschen Gesetz - Ende 2005 ein Gesetz zur Förderung regenerativer Energien auf den Weg bringen will, sollte uns allen zu denken geben und uns zum Handeln auffordern! (http://www.iwr.de/re/iwr/04/05/2702.html)

    Wolfram Schaa



    Tag der erneuerbaren Energien 2004

    Jetzt schon vormerken!

    Samstag, 24. April 2004:
    "Tag der erneuerbaren Energien"

    Anlagenbetreiber erneuerbarer Energien im Landkreis werden an diesem Tag ihre Anlagen der Öffentlichkeit zur Besichtigung vorstellen.
    Liste der Anlagen



    Kennzeichnung gentechnisch veränderter Lebensmittel

      Seit dem 18. April sind die neuen Kennzeichnungsvorschriften der Europaeischen Union in Kraft. Dann müssen alle Lebensmittel, bei deren Herstellung bewusst gentechnisch veränderte Organismen eingesetzt wurden, gekennzeichnet werden. Wir Grünen starten hierzu eine E-Card-Aktion Diese E-Card können Sie an die sieben großen deutschen Supermarktketten schicken und sie damit auffordern - soweit noch nicht geschehen - genetisch manipulierte Lebensmittel grundsätzlich aus dem Sortiment zu nehmen. Helfen Sie mit, dass unsere Supermärkte zu gentech-freien Zone werden



    Sonne im Tank!

    Pressemitteilung, 31. März 2004

    “Mit Pflanzenöl lassen sich schnell neue Einkommensquellen für unsere Landwirte erschließen”, sagt Dr. Georg Gruber von den Vereinigten Pflanzenölwerkstätten Allersberg. Er ist Experte auf dem Gebiet der Umrüstung von Diesel-Motoren aller Art, ganz gleich, ob bei Pkw, Traktor oder Lkw.
    Der durch den Treibhauseffekt ausgelöste Klimawandel, der auch vor unserem Landkreis nicht Halt macht, der Krieg ums Öl von Afghanistan bis Tschetschenien, die zunehmende Problematik des Atommülls und die Sorge um die verbleibenden Ressourcen für unsere künftigen Generationen machen es zum Gebot der Stunde: Weg vom Erdöl!
    Für Gruber ist das reine Pflanzenöl - kein verestherter Bio-Diesel, wohlgemerkt - die Alternative, wenn es um Nachhaltigkeit und dezentrale Energieversorgung geht. Mit dem “flüssigen Gold” lassen sich außerdem Blockheizkraftwerke für Ein- und Mehrfamilienhäuser betreiben...
    “Eine effiziente Sache”, betont Wolfram Schaa, Kreissprecher der Grünen, der schon länger mit dem Gedanken liebäugelt, ein Pflanzenölauto anzuschaffen. Dies ist angesichts der steigenden Kraftstoffpreise mehr als eine gute Entscheidung für den eigenen Geldbeutel. “Und das Geld bleibt in der Region!” ergänzt Grünen-Sprecherin Andrea Fischer, die schon mit Raps im Tank unterwegs ist. Faszinierend findet sie vor allem die Tatsache, dass es sich um sehr kurze, geschlossene Stoff- und Energiekreisläufe handelt Von er Saat zum Öl braucht es nur wenige Monate und der Pressrückstand ist wertvolles Viehfutter. Des Themas “Pflanzenöl in der Region” hat sich die Kommunale Allianz Biberttal-Dillenberg ebenfalls bereits angenommen. Auch sie kam zu dem Schluss, dass es dem Landkreis Fürth gut zu Gesichte stünde, wenn sich ein Betreiber für eine Pflanzenölmühle fände.
    Um eine gründliche Einführung mit anschließender Diskussion, insbesondere für Landwirte - zukünftige “Ölscheichs” - und nachhaltig denkende Autofahrer, geht es daher bei der Info-Veranstaltung am Dienstag, den 13. April um 20 Uhr in Roßtal-Raitersaich in der Gaststätte Witt.

    Referent: Dr. Georg Gruber.
    Veranstalter: Bündnis 90/Die Grünen im Landkreis Fürth.

    Wolfram Schaa










    Neujahrsempfang des Kreisverbandes

    Landes-, Kommunal- und Europapolitik!

    Pressemitteilung, 04.02.2004

    Mit Simone Tolle, MdL und bildungspolitische Sprecherin der Grünen aus dem Bayerischen Landtag und Dr. Berthold Lausen, dem Sprecher des Bezirksverbandes startete der Kreisverband anläßlich seines Neujahrsempfanges in das Jahr der Europawahl.

    von links:
    Simone Tolle, MdL, Wolfram Schaa, Norbert Schikora


    Nachdem Simone Tolle brandaktuelle Neuigkeiten aus dem Landtag, insbesondere zum Thema des 8-jährigen Gymnasiums G8 dargelegt hatte, gab es eine erregte Diskussion über die ungenügend vorbereitete und in den Augen vieler auch überstürzte Einführung des G8. Kreissprecher Wolfram Schaa:"Wir sind nicht gegen das G8, sondern gegen die Art und Weise der Einführung". So spannte sich dann auch die Bandbreite der Adjektive zu diesem Thema von nicht finanzierbar bis unüberlegt.
    Berthold Lausen, der Sprecher des Bezirksverbandes Mittelfranken schaffte nach seiner Betrachtung über die Chancen eines sozial gerechten und ökologischen Europas - am 13. Juni ist Europawahl - den Spagat zur Kommunalpolitik. Deren Höhen und Tiefen, zumindest von 20 Jahren grüner Politik in Oberasbach resümierte in abwechslungsreicher Art und Weise Norbert Schikora, ein Grüner der ersten Stunde, der dann auch für den Oberasbacher Ortsverband die Glückwünsche des Landesvorstandes entgegennehmen konnte (Bild). Bericht der Fürther Nachrichten

    Wolfram Schaa