Zirndorf, den 09.10.2001
Einen wichtigen Beitrag hierzu kann unserer Erachtens nur das Instrument des Dialogs leisten.
Er ist es, der im alltäglichen Leben Verständnis und Ausgleich bewirkt und in der Lage ist, Mißverständnisse auszuräumen.
Es gilt diesen jetzt zu intensivieren und auszubauen.
Pauschalverdächtigungen und -verurteilungen, wie auch Ausgrenzungen gegenüber Menschen anderer Religion und Kultur
dürfen in unserer Gesellschaft des 21. Jahrhunderts keinen Platz mehr finden. Jede/Jeder in unserer Gesellschaft, gleich welcher Nationalität und Religion ist aufgerufen, insbesondere in seinem Umfeld
hierbei aktiv mitzuwirken. Dies gilt in noch höherem Maße für alle demokratischen politischen Kräfte, die hier Zeichen setzen
und Vorbildfunktion ausüben müssen.
Aufruf zum Dialog der Religionen
und Kulturen!
Wir alle müssen leider erkennen, daß es in unserer heutigen Welt global agierende Gruppen und terroristische Tendenzen
gibt, die nicht toleriert werden können und denen Einhalt geboten werden muß.
Deshalb ist es gerade jetzt unverzichtbar sich für das friedliche Zusammenleben und den gegenseitigen Respekt der
unterschiedlichen Religionen und Kulturen in dieser globalisierten Welt einzusetzen und die Ereignisse des 11. September
2001 auch als Chance zu begreifen.
Diese Forderung, insbesondere die Erinnerung an den Artikel 3 unseres Grundgesetzes, gilt es zu forcieren. Sie muß
auf allen Ebenen des gesellschaftlichen Lebens wieder als Grundgedanke verstärkt Eingang finden und breiteren Konsens
erhalten.
Bündnis 90/Die Grünen
Kreisverband Fürth-Land
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| Vorname | Name | Ort |
|---|---|---|
| Klaus | Schwarz | Oberasbach |