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Brief an die neue Gardasee-Zeitung:

Lago di Garda auf dem Weg zum „plastiktütenfreien“ Urlaubsziel

Ich war sehr positiv überrascht, dass in den Ortschaften am Gardasee die Geschäfte nicht mehr wie vor Jahren noch die Plastiktüte generell anbieten. Es wurde vielerorts auf sehr phantasievoller Weise auf Papiertüten umgestellt. Umweltschutz hat heutzutage am Gardasee einen hohen Stellenwert.

Die wöchentlich stattfindenden und bei den Touristen sehr beliebten Märkte mit ihren fahrenden Händlern sind offensichtlich noch die Schwachstelle bei den Bemühungen auf Plastiktüten zu verzichten.

Deshalb meine Bitte an alle Urlauber, unterstützen Sie die Bemühungen unserer Gastgeber den Plastiktütenverbrauch an unserem absoluten Lieblingsurlaubssee zu reduzieren und bringen Sie einfach Ihre eigene Baumwolltasche zum "Shoppen" mit.

Bei rund 2,5 Millionen Urlaubern im Jahr kommt da ganz schön was zusammen.

Weniger Plastiktüten bedeutet weniger Müll. Weniger Müll bedeutet aber auch, einen noch schöneren und noch reizvolleren Benacus.

Mitmachen lohnt sich in jedem Fall, nicht nur für uns und der Urlaubsregion »Gardasee«, sondern auch für die Zukunft unserer Kinder und Enkel.

Michael Brak
Referent für Umwelt-, Naturschutz und Landschaftspflege
Initiator von „Roßtal auf dem Weg zur ersten plastiktütenfreien Marktgemeinde in Franken“

Foto: Michael Brak, Garda/Bardolino, Mai 2016

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