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Für die Skaterbahn in Roßtal wurde neuer Standort gefunden

Platziert an Kläranlage

Zunächst nur ein Provisorium – Schnelle Lösung wird gesucht

ROSSTAL (fn) – Die gemeindliche Skateranlage für die Jugendlichen im Markt soll nun im Mühlengrund nahe der Kläranlage – und zwar zunächst als Provisorium – erstellt werden.

Vorgesehen ist mit im Haushalt bereit gestellten Mitteln in Höhe von 60000 Mark die Aufstellung mobiler Gerätschaften, die später auch an anderer Stelle verwendet werden könnten. Als Vorteil des neuen Standortes wurde auch genannt, dass hier eine Überwachung leichter möglich ist und eine Lärmbelästigung nicht sosehr ins Gewicht fällt.

Damit ist nun der dritte Standort für eine solche Anlage im Kernort festgelegt. Bereits im Vorjahr scheiterte der Bau am Sport- und Freizeitgelände an der Hochstraße nicht nur an hohen Kosten (150 000 Mark), sondern auch an den zusätzlichen Aufwendungen von 50 000 Mark für eine Lärmschutzwand. Ein zweiter Standort an der Mühlgasse in Nähe des Kirchweihplatzes wurde nach massiven Protesten der Anwohner bald wieder aufgegeben.

Auch gegen den neuen Standort erhoben die SPD-Fraktion sowie der Vertreter der Grünen Einwendungen. Man sah Probleme bei der Geruchsbelästigung durch die Kläranlage sowie wegen baurechtlicher Fragen.

Die Mehrheit im Marktrat hielt das Provisorium allerdings jetzt für notwendig. Bürgermeister Maximilian Gaul: „Lieber stinkt es hier an ein paar Tagen, als dass es den Jugendlichen ein ganzes Jahr stinkt, weil sie ihren Sport nicht ausüben können.“ Als Zugang zur Skateranlage wird der Feld- und Waldweg entlang der Kläranlage verbreitert und staubfrei ausgebaut.

Quelle: Fürther Nachrichten vom 28./29. April 2001/Seite 104

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