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Der Roßtaler Ferienausschuss beschloss einen Zeitplan für die Sanierung der Hauptschule

Bisher gab es keine positiven PCB-Tests

Von 60 Materialproben zeigen die ersten 26 keine Belastung –
Projekt soll erst in zwei Jahren starten

ROSSTAL (sch) – In zwei Jahren möchte die Marktgemeinde Roßtal mit der Sanierung der Hauptschule an der Wilhelm-Löhe-Straße beginnen. Auf diesen Zeitrahmen verständigte sich der Ferienausschuss der Marktgemeinde in seiner jüngsten Sitzung.

Gemeinde und Marktrat wollen jetzt die nächsten beiden Sitzungen des Bauausschusses am 11. September und 9. Oktober nutzen, um den Ablauf konkret festzulegen. In diesen Sitzungen wird Architekt Klaus Kiener einen Kostenplan vorlegen. Anschließend kann das Gesamtkonzept der Regierung von Mittelfranken zur Genehmigung und Bereitstellung finanzieller Mittel vorgelegt werden.

In der Sitzung des Ferienausschusses erläuterte das Architekturbüro seine Vorstellungen über den Umbau und die Sanierung der 1994 eingeweihten und bezogenen Hauptschule. Die „lange Latte“ der Änderungen im Schulgebäude samt Neben- und Außenanlagen sowie der Haustechnik fand bei den Ausschussmitgliedern offene Ohren. Sie registrierten auch mit Genugtuung die in die Wege geleiteten PCB-Untersuchungen.

Unbelastete Zuversicht

Demnach wurden 60 Materialproben entnommen, wobei die ersten 26 Proben ohne PCB-Belastung sind. Die restlichen Ergebnisse stehen zwar noch aus, man hofft aber zuversichtlich, dass auch diese frei von PCB sind. Die Resultate werden jedenfalls bis zur nächsten Sitzung vorliegen.

Wie Bürgermeister Gaul erläuterte, habe der Markt die Untersuchungen bereits vor dem PCB-Skandal an der Nürnberger Georg-Ledebour-Schule als reine Vorsichtsmaßnahme in Auftrag gegeben. Deshalb rannte Michael Brak (Bündnis 90/Die Grünen) mit seinem Antrag auch offene Türen ein: Er verlangte, die Hauptschule vor ihrer Sanierung auf sämtliche Wohngifte zu untersuchen und diese Messungen zu veröffentlichen.

Peter Hutter (CSU) nannte dies keinen „guten politischen Stil“. Ebenso verwies Berthold Ostreicher (SPD) darauf, bereits vor langer Zeit aktiv geworden zu sein. Der Antrag auf „Nichtberatung“ fand einhellige Zustimmung.

Im weiteren Verlauf der Sitzung wurden der Bau eines Einfamilienhauses am Roßtaler Eichenwald und eines Gartengerätehauses in der Gundekarstraße befürwortet. Ebenso ging der Vorbescheid für zwei Doppelhaushälften am Buchschwabacher Gründlesweg durch, dem eine Ortsbesichtigung vorangegangen war.

Quelle: Fürther Nachrichten vom 31. August 2001

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