Schadstoff- bzw. Feinstaubmessung Rothenburger Straße

    Redebeitrag in der Stadtratssitzung vom 6. Juli 2005

    Was die erwähnte Datenbasis angeht, so sehen wir das genannte Gutachten vom Jahre 2000 als überprüfungswürdig an.
    Neu erschlossene Baugebiete in Weinzierlein und Ammerndorf, Fertigstellung der Fa. Kaufland, wie auch 500.000 Besucher des Fun-Parks sind unseres Erachtens wesentliche Gründe für Messungen. Hinzu kommen voraussichtlich weitere Belastungen durch Bauplanungen im Bereich Zwickauer Straße und nicht zu vergessen das aktuell in den Focus gerückte Gebiet zwischen Rothenburger Straße und Österreicher Straße.

    Belastbaren Daten sind eine wichtige Basis sowohl für den derzeitigen Status, als auch als Vergleichsmöglichkeit für die Zukunft, wo ja auch PM (particulate matter) 2,5µm Konzentrationen erfasst werden sollen. Zudem ist eine Reduzierung der Schadstoffe, zumindest aufgrund der Zusammensetzung von Individualverkehr und ÖPNV, nicht in Sicht.

    Der Verweis auf Zuständigkeiten in dieser Angelegenheit ist unseres Erachtens bürokratisch-theoretischer Natur. Wir sehen das etwas anders.
    Die Angelegenheit darf nicht auf dem Rücken der Bürger ausgetragen und einfach hin und hergeschoben werden, so wie man es vielleicht braucht. Oder sind uns Bürgerinnen und Bürger keine Vorsorgemaßnahmen wert?

    Im Interesse der Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger im Bereich der Rothenburger Straße bestehen wir daher auf den beantragten Messungen und beantragen hierzu einen gesonderten Beschlussvorschlag.

    Zum Schluß noch die Anmerkung aus zuverlässiger Quelle: Die Stadt Oberasbach hat Messungen in der Rothenburger Straße ohne langes Zögern beschlossen, und beim LfU beantragt.

    Wolfram Schaa