Im Zusammenhang mit einer
Gegenresolution (pdf, 30k)
der Grünen stimmte der Stadtrat mit 24 gegen 5 Stimmen Folgendes ab:
1) Die Stadt Zirndorf bittet die Kommunalaufsicht des Landratsamtes Fürth, aus Gründen der Gerechtigkeit und der Gleichbehandlung
nachdrücklich bei allen Gemeinden den Erlass und den Vollzug einer Straßenausbaubeitragssatzung einzufordern und notfalls im
Wege der Ersatzvornahme durchzusetzen.
Zugleich bittet die Stadt Zirndorf das Landratsamt Fürth und die kommunalen Spitzenverbände bei der Bayerischen Staatsregierung
auf eine Neuregelung hinzuwirken, mit dem Ziel, dass das KAG so abgeändert wird, dass künftig eine Gleichbehandlung aller Kommunen
gewährleistet ist. Sollte es dabei zu einer Abschaffung der Straßenausbaubeiträge kommen, wäre ein Finanzausgleich zu regeln.
Das heißt auf deutsch, dass unser Bürgermeister die "STRABS" zwar gar nicht haben will und die SPD sogar darauf dringt,
dass ja auch alle Kommunen (ursprünglich war nur von den Landkreiskommunen die Rede) madig gemacht und "ans Messer geliefert" werden.
Letztendlich unsere Stadt aber auf die Einnahmen der "STRABS" unbedingt angewiesen sei.
Man könnte auch sagen: "Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass!"
Mit 25 Stimmen gegen 4 Stimmen wurde abgelehnt:
2) Der vorhergehende Beschluss ist um folgenden Satz zu ergänzen:
Das "soll" in Art. 5 Abs. 1 Satz 3 KAG ist in ein "kann" zu ändern.
Das ist der Schlüsselsatz unserer Resolution und heißt, dass - wie in Sachsen - jede Kommune
frei entscheiden kann, ob sie Straßenausbaubeiträge erheben möchte oder nicht.
Wir sind der Meinung, dass jede Kommune ihre Möglichkeiten und Prioritäten der Besteuerung z.B. über Hebesätze von Grund- und
Gewerbesteuer und andere mögliche Steuern nach ihrem Gusto auschöpfen können sollte, möglichst auch ohne diese unsägliche "STRABS".
Übrigens haben wir Landkreisgrüne bereits 2003 eine
Petition
in Sachen "STRABS" an den Bayerischen Landtag gerichtet
(Leider ohne Erfolg).
| Anträge von Bündnis 90/Die Grünen: | ||||||||||||||||||||
| Kostenüberprüfung und Einführung des kostenfreien letzten Kindergartenjahres | Gegen 3 Stimmen abgelehnt | |||||||||||||||||||
| Energieeffizienzgutachten Bibert-Bad-Zirndorf | Verschiebung aufgrund des derzeitigen Reparaturstaus | |||||||||||||||||||
| Einführung der "Zone 200" in Zirndorf, Oberasbach und Stein | Der Antrag wird für ein Jahr zurückgestellt Forderung der Kooperation der drei Städte und zeitnahen Weiterbefassung im Zusammenhang mit den VGN-Erweiterungen in 2012 |
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| Antrag der Fraktion FW, FDP, ÖDP zur Einführung der Zone 200 "Zone 200" in Zirndorf und Oberasbach | Gegen 1 Stimme abgelehnt |
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| Anträge von Bündnis 90/Die Grünen: | ||||||||||||||||||||
| Erneuerung des Biberttalradwegs zwischen Wintersdorf und Leichendorf | Ist im Investitionsprogramm 2010 enthalten!!! | |||||||||||||||||||
| Qualitätsverbesserung des Biberttalradwegs zwischen Zirndorf und Fürth | Ist auf 2011 verschoben Noch offen ist die wasserschutzrechtliche Genehmigung Überarbeitung/ Neuerstellung der Zirndorfer Internetseite |
| www.zirndorf.de geht in den nächsten Tagen online! |
Gesamt-CO2-Bilanz im Bericht des Gebäudemanagements |
| Bei dem derzeit in Erstellung befindlichen Bericht wird aktuell zumindest die
CO2-Bilanz der städt. Liegenschaften dargelegt und fortgeschrieben. |
Feinstölfilter für städtische Fahrzeuge |
| Laut Bericht des Fuhrparkleiters für die Fuhrparkfahrzeuge nicht effektiv |
Einsatz von Laubblas- und Laubsauggeräten |
| Mit 18 gegen 7 Stimmen wird die Verwendung dieser Geräte weiterhin gebilligt. |
Antrag der Fraktion FW, FDP, ÖDP zur Neugestaltung des großen Sitzungssaales |
| Antrag wurde zurückgezogen |
Wirtschaftlichkeit der kommunalen Parküberwachung |
| Saldo des Aufwands mit den Verwarnungsgeldern und den Einnahmen aus Parkgebühren: |
2002 = 110.530 EUR 2005 = 95.365 EUR 2007 = 50.376 EUR 2009 = 55.157 EUR 2010ca. 24.890 EUR |
| Gegen eine Stimme wurde diese Bauvoranfrage abgelehnt. Hintergrund waren neben der äußerst schwierigen Verkehrssituation (auch im Zusammenhang mit der Grundschule) mit der 4-gruppigen Kinderkrippe (2) und den Anwohnern des 15 Wohnungen umfassenden Wohngebäudes (1) mit seiner geplanten Tiefgarage auch die notwendige Fällung zweier mächtiger und ortsbildprägender Eichen (grün). | |
| Eintrittsgebühren | Bisher | Neu |
| Erwachsene | 2,00 EUR | 3,00 EUR |
| Schüler, Studenten, Wehrpflichtige, Zivi's (bis 18 J.) | 1,00 EUR | 2,00 EUR |
| Familien | 4,50 EUR | 7,00 EUR |
| Gruppen (ab 10 Pers.), Eintritt für Erw. bei gebuchten Führungen | 1,50 EUR | 2,00 EUR |
| Sonderausstellung-/ Museums-/ Kinderführung, Wallensteinspaziergang, Führung bei Kindergeburtstag |
40,00 EUR | 50,00 EUR |
| Gebühren bei offenen Museums- und Wallensteinführungen |
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| Erwachsene |
5,00 EUR | 6,00 EUR |
| Kinder |
2,00 EUR | 2,00 EUR |
| Familien |
8,00 EUR | 10,00 EUR |

1. Die Frage der Bebauung des Altfelds und der Weiterführung der U-Bahn nach Zirndorf ist von enormer Bedeutung für die künftige Entwicklung unserer Stadt. Darum wird nicht der Stadtrat darüber entscheiden, sondern die Beantwortung der Frage in die Hände der Bürgerinnen und Bürger legen. Der Stadtrat beschließt daher die Durchführung eines Bürgerentscheides auf der Grundlage eines Ratsbegehrens. (Einstimmig beschlosssen)
2. Der Bürgerentscheid (Ratsbegehren) enthält folgende Fragestellung: "Sind Sie dafür, dass die U-Bahn (Linie U3) über Nürnberg-Gebersdorf nach Zirndorf (Bahnhof) gebaut wird? Damit verbunden ist die Bebauung des "Altfelds" mit. ca. 900 Wohneinheiten und etwa 2.700 bis 3.000 Einwohnern. Sie haben eine Stimme (Ja oder Nein)." (Gegen 4 Stimmen beschlosssen)
3. Im Rahmen des Entscheidungsprozesses wird im Juli 2009 eine Bürgerversammlung für ganz Zirndorf durchgeführt. (Gegen 3 Stimmen beschlosssen)
4. Die Verwaltung wird beauftragt, beim Bayer. Staatsministerium des Innern die Genehmigung einzuholen, den Bürgerentscheid am 27. September 2009 zusammen mit der Bundestagswahl durchführen zu dürfen. (Einstimmig beschlosssen)
| Antrag der Fraktion FW, FDP, ÖDP zur Einführung der Zone 200 | Der Antrag wird zurückgezogen | |
| Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zur Einführung des kostenfreien letzten Kindergartenjahres |
Mit 20 gegen 3 Stimmen abgelehnt | |
| Antrag der CSU-Fraktion zum kostenfreien Mittagessen | Hat sich inzwischen erledigt | |
| Anträge von Bündnis 90/Die Grünen: | ||
| Radwegeteilstück Paul-Metz-Str. zwischen Albert-Einstein-Str. und Burgfarrnbacher Str. |
Ist bereits im Haushaltsplan aufgenommen | |
| Biberttalradweg Erneuerung zw. Wintersdorf und Leichendorf | Die Bauverwaltung reicht die Berechnungen nach | |
| Erneuerung der Buswartehäuschen in den Außenorten | Im Haushalt 2009 sind für Weiherhof 5000.- EUR eingestellt | |
| Neuerstellung der Zirndorfer Internetseite | Im Haushalt 2009 sind die Mittel eingestellt | |
| Maßnahmen zur energetischen sanierung und Energieeffizienze | Im Haushalt 2009 sind die Mittel eingestellt | |
| Anträge von Bündnis 90/Die Grünen zur mittelfristigen Finanzplanung |
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| Qualitätsverbesserung Biberttalradweg nach Fürth | Wurden im Rahmen der Beratungen wieder gestrichen | |
| Fortsetzung der Patenschaft mit Weligama (Sri Lanka) | Wird zu gegebener Zeit im Stadtrat behandelt | |
| Anträge von Grünen, CSU, FW und SPD zum Citybus/ Bürgerbus | Für 2010 werden Mittel eingeplant | |
| Antrag von Bündnis 90/Die Grünen zur Einführung eines Ratsinformationssystems |
Mit 16 gegen 7 Stimmen abgelehnt | |
"Stadtkasse ächzt unter Last des Bibertbades"
Fürther Nachrichten am 20.03.2009
| - Erweiterungsbau der zu sanierenden Schule |
| - Neubau einer 1-fach Turnhalle |
| - Neubau eines 2-gruppigen Kinderhortes |
| - Energetische Sanierung Schulturnhalle Wintersdorf |
| - Hauptschule Altbau |
| - Kindergarten Weiherhof |
| - Energetische Sanierung Rathaus; Alt- und Neubau |
| - Energetische Sanierung Bibertsporthalle |
| - Fröbelhaus Wärmedämmung |
| - Stadtgärtnerei: Erweiterung der Hackschnitzelheizung |
| - Breitbandförderung (DSL) |
| Erweiterungsbau | 3.622.000 EUR |
| Umbau und energetische Sanierung | 2.276.200 EUR |
| 1-fach-Turnhalle |
1.559.000 EUR |
| Kinderhort, 2-gruppig | 842.000 EUR |
| Hausmeisterwohnung | 168.000 EUR |
| Haustechnik | 248.000 EUR |
| Gesamtkosten | 8.715.200 EUR |