Weg frei für Tarifzone 200 auch in Zirndorf und Oberasbach!

    Oberasbach/Zirndorf, den 13. April 2006

    Nachdem es sich für die Stadt Stein, entgegen bisheriger Annahmen, als finanziell günstiger erwiesen hat, die Tarifzone 200 im ÖPNV beizubehalten, sollten sich die Städte Zirndorf und Oberasbach nun endlich für diesen Nachbarortstarif stark machen. Das fordern die Grünen in Zirndorf und Oberasbach.

    Wie die Untersuchungen in Stein gezeigt haben, “kompensiert die Steigerung der Fahrgastzahlen die Mehrausgaben für den günstigeren Tarif”, so die Stadträte Wolfram Schaa und Kerstin Führes (Zirndorf) und Norbert Schikora (Oberasbach). Sie fordern daher die beiden Städte auf, sich anhand einer Wirtschaftlichkeitsberechnung das Potential eines Wechsels zur Tarifzone 200, darlegen zu lassen. Norbert Schikora zeigt sich überzeugt, “dass ein verbessertes Angebot im ÖPNV beider Städte, die Nachfrage kräftiger steigen lässt, als bisher prognostiziert.” Vor allem verweisen die grünen Stadträte auf die enorm gestiegenen Benzinkosten, die den ÖPNV für den finanziell gebeutelten Bürger umso attraktiver mache. Mit der Tarifzone 200 könnte das Umsteigen vom Auto auf Bus und Bahn wesentlich erleichtert werden, zeigt sich Wolfram Schaa überzeugt, “ohne Steigerung der finanziellen Belastungen für die Kommunen.”

    Neben der Tarifzone 200 zählt für die Grünen auch eine Verbesserung der innerörtlichen Verknüpfung des Nahverkehrs aller 3 Städte zur notwendigen Verbesserung der Mobilität. Nach Schikora “sicher ein Thema für die engere Zusammenarbeit der Städte, die auf Bürgermeisterebene schon mal vorbesprochen werden könnte.” Schließlich stehe, ergänzt Stadtrat Schaa “mit der Einführung der S-Bahn auf der Strecke Nürnberg - Ansbach eine grundlegende Neuorientierung im Busverkehr der Städte an.”

    Dass auch die VGN dieser Angelegenheit einen Stellenwert beimisst, geht aus einer Stellungnahme vom April 2005 hervor, in der es heißt: “Daher empfehlen wir ebenfalls die Diskussion in der Stadt Stein mit einzubeziehen, um eine geeignete Lösung für alle drei Kommunen anstreben zu können.”

    gez. Kerstin Führes, Wolfram Schaa und Norbert Schikora

    Stein hält den Stadttarif
    (Fürther Landkreisnachrichten vom 31.03.2006)