Zirndorf, den 01. Juni 2005
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, liebe Kolleginnen und -kollegen,
Zur Formulierung in der Sitzungsvorlage muß ich folgende Korrektur anbringen:
Es wurde von uns nicht, ich zitiere: „erneut die Frage aufgeworfen“, sondern ein diesbezüglicher Antrag gestellt.
Und um den geht es hier.
Ein Verweis auf ein Schreiben der VGN ist jedenfalls kein Grund diese Angelegenheit sofort zu den Akten zu legen.
Die Momentaufnahmen, dass Stein sich hieraus zurückziehen will und Oberasbach sich bereits vor unserem Antrag nicht für eine eigene Einbeziehung ausgesprochen hat, können nicht als stichhaltige Argumente herangezogen werden. Ich zitiere aus dem Schreiben des VGN: „Daher empfehlen wir ebenfalls die Diskussion in der Stadt Stein mit einzubeziehen, um eine geeignete Lösung für alle drei Kommunen anstreben zu können.“ Zitat Ende.
Natürlich geht das nicht von heute auf morgen, natürlich bedarf es einer gewissen Hartnäckigkeit, wie auch Überzeugungsvermögens, um hier zum Ziel zu kommen wenn man es denn wirklich will, beziehungsweise wenn man es zumindest in Erwägung ziehen will.
Es stellen sich aus unserer Sicht folgende Fragen:
Resümierend ist zu sagen:
Die Stadt Zirndorf gibt allein im Jahr 2005 ca. 2,2 Mio. Euro für Straßenbau aus,
sie spekuliert mit einer U-Bahn, deren Kosten sie anscheinend locker bezahlen kann.
Und dann resigniert man aufgrund eines Schreibens der VGN ?
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, liebe Kolleginnen und Kollegen.
Wir machen Politik für den Bürger, wir sind Kreisstadt und neuerdings Mitglied einer Metropolregion, wir können
mit dazu beitragen, dass eine Verschiebung vom motorisierten Individualverkehr zum ÖPNV stattfinden kann, dass
Studierende die Möglichkeit eines Semesterticket und damit eine Erleichterung erhalten können. Die Verbesserungen
bei der S-Bahn nach Ansbach, wie auch die aktuell zugesagte Takterweiterung auf der Rangaubahn ab 2008 schreien
geradezu nach einer Ergänzung mittels einer Tarifzonenerweiterung.
Anzufügen ist noch, dass sich bei steigender Nutzung die Defizite und somit auch die Höhe der zu leistenden
Zuschüsse verringern. Ist uns dies alles nichts, bzw nicht 200.000 Euro jährlich wert?
Bitte unterstützen Sie deshalb unseren Antrag, es geht um unsere Bürgerinnen und Bürger und eine nachhaltige und zukunftsgerichtete Entwicklung unserer Stadt.
Kerstin Führes und Wolfram Schaa