„Ökopartei will auch in Wilhermsdorf durchstarten“

Die jüngste Kreisversammlung von Bündnis 90/Die Grünen fand im Wilhermsdorfer Landgasthof Brauhaus statt – in der grünen Diaspora, denn in der Marktgemeinde hat die Partei keinen eigenen Ortsverein. Doch sie will dafür Perspektiven entwickeln.

© Foto: Heinz Wraneschitz

Auch bei der Wahlwiederholung im für den Kreistag stimmten nur acht Prozent der dortigen Wähler für Grün, im Kreisdurchschnitt dagegen mehr als zwölf Prozent.

Es müsse gelingen, bei der nächsten Kommunalwahl eine Liste für den Gemeinderat aufzustellen. „Denn wir bekommen überall eine Person in den Gemeinderat, wo wir antreten“, war sich Norbert Schikora aus Oberasbach sicher. Auf der Liste sollten nicht nur Parteimitglieder kandidieren dürfen, sondern auch Menschen mit ähnlichen Interessen, die sich zum Beispiel im Naturschutz engagieren.

Doch zurzeit hat die Partei im Markt Wilhermsdorf nicht einmal jene drei Mitglieder, die einen Ortsverein gründen könnten. Allein André Höftmann hält das Grünen-Parteibuch hoch. Der 21-jährige Jurastudent wurde erst im März im Zusammenhang mit der Europawahl „Grüner“. Doch schon ist er für die Landkreis-Grünen Hoffnungsträger. Zum einen soll er die Partei bis zur nächsten Kommunalwahl gemeinderatsfähig machen, zum anderen ist er als Vertreter der jüngeren Generation Kristallisationspunkt für eine denkbare Nachwuchsgruppe der Partei.

Quelle & vollständiger Artikel von Heinz Wraneschitz: www.nordbayern.de

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