Die Wilhermsdorfer Grünen nehmen erneut Kurs auf das Rathaus

v.l.n.r. Lenia Dignat, Dr. Frieder Kleefeld, Peter Dignat, André Höftmann, Ilona Jünger (Nicht im Bild: Jürgen Scheller)
(Bild: ©2025, BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN OV Wilhermsdorf

Zehn Jahre nach der Gründung des Ortsverbands am 25.2.2015 haben die Wilhermsdorfer Grünen erneut einen eigenen Bürgermeisterkandidaten und eine eigenen Liste für die Kommunalwahl 2026 aufgestellt.

Wilhermsdorf. In zwei Aufstellungsversammlungen am 20.11.2025 im Landgasthof Zum Brauhaus kürten die Wilhermsdorfer Grünen den Gymnasiallehrer und promovierten Naturwissenschaftler Frieder Kleefeld (58) erneut einstimmig zum Wilhermsdorfer Bürgermeisterkandidaten und Spitzenkandidaten der Liste für die Marktgemeinderatswahl 2026. Der verheirate Vater von drei Kindern ist derzeit nicht nur Vorsitzender des Ortsverbands Wilhermsdorf, sondern auch Kassier des Kreisverbands Fürth-Land von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Des Weiteren vertrat er in den letzten fünf Jahren die grüne Fraktion im Marktgemeinderat als Fraktionssprecher.

Auf die weiteren Plätze der Marktgemeinderatsliste wurden gewählt:

  • Leonia Dignat (67, Juristin im Ruhestand, Ortsvorsitzende),
  • Ilona Jünger (39, Altenpflegerin),
  • Peter Dignat (62, Kraftfahrzeugmeister, Schriftführer im Ortsverband),
  • André Höftmann (29, M. Sc. Marketing- und Vertriebsmanagement, persönlicher Referent von MdL Barbara Fuchs, Kreisvorsitzender, Kreisrat) und
  • Jürgen Scheller (71, Werbefachwirt im Ruhestand, Marktgemeinderat).

Vier der Kandidat*innen treten ebenfalls auf der Liste von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bei der Wahl des Kreistages im Jahr 2026 an: Andre Höftmann (Listenplatz 2), Dr. Frieder Kleefeld (Listenplatz 18), Leonia Dignat (Listenplatz 25), Peter Dignat (Listenplatz 38).

Im Wilhermsdorfer Marktgemeinderat wollen sich die Grünen insbesondere einsetzen für:

mehr Natur und Blühwiesen, Artenvielfalt und Klimaschutz, weniger Flächenversiegelung, nachhaltige Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs z. B. mit Hybridzügen und emissionsfreien Bussen, Anreize für Elektromobilität und Entschleunigung, Ausbau sicherer Radwege, mehr Barrierefreiheit im öffentlichen Raum, sinnvollen Einsatz von E-Government, mehr Transparenz bei kommunalpolitischen Entscheidungsprozessen, die Verwirklichung einer pestizidfreien Gemeinde, eine Verbesserung der Wasserqualität in den Gewässern, Sanierung von Altlasten, den Erhalt der kommunalen Infrastruktur, Kampf gegen den Leerstand im Innenort, Erhalt des Schulstandorts, Sanierung und Weiterentwicklung des Hallenfreibads in Kombination mit einem Naturfreibad, Erhalt möglichst vieler Kindergärten und Krippen, eine nachhaltige und ökologische Verschönerung des Ortsbildes, Einrichtung eines überprüfbaren Energiemanagements in kommunalen Liegenschaften, Ausbau der regenerativen Energieversorgung, Stärkung der regionalen Landwirtschaft, Förderung einer fairen, biologischen, solidarischen Landwirtschaft und regionaler Wirtschaftskreisläufe, Etablierung eines Wochenmarkts, Verbindung von Ökologie und Ökonomie, Stabilität des Gemeindehaushalts und Schuldenabbau, Einsatz für den sozialen Zusammenhalt und ein inklusives/integratives Verbands- und Vereinsleben, Ausbau der Angebote für Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren, Fairtrade, ausreichende Finanzierung der örtlichen Feuerwehren und Rettungsdienste, die Anbindung aller Wilhermsdorfer Haushalte an das Glasfasernetz bzw. drahtlose Telefonie und den Ausbau kostenloser WLAN-Hotspots, ein regelmäßiges pünktliches Mitteilungsblatt in analoger und digitaler Form.

Dass Grüne im Marktgemeinderat Wilhermsdorf wichtig sind, erkennt man an der Aussage des Wilhermsdorfer Bürgermeisters Uwe Emmert im öffentlichen Teil der Marktgemeinderatsitzung am 21.11.2025, dass inzwischen ca. 2 Millionen Euro Planungskosten beim Schulneubau verloren sind. Wären alle andere Fraktionen im Marktgemeinderat Anfang 2024 einem Antrag der Grünen Fraktion gefolgt, so stünde die alte Schulturnhalle noch, der Neubau der Grundschule bei Erhalt der Mittelschule wäre bereits im Gang und der Verlust an Planungskosten wäre deutlich niedriger ausgefallen.

Weitere Informationen über die Wilhermsdorfer Liste für die Kommunalwahl 2026 findet man hier.

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