Die nächsten Schritte zur fahrradfreundlichen Kommune

Klimaschutzaspekte und die steigende Verkehrsbelastung machen es dringend erforderlich, die Mobilitätsmöglichkeiten ohne Auto entsprechend zu fördern, gerade in einer Stadt der kurzen Wege wie Oberasbach. Mit einer radverkehrsfreundlichen Mobilitätskultur, dem Ausbau bestehender Radwege, der Erhöhung der Sicherheit für Radfahrer und einem umfangreichen Service möchten wir als Kommune unseren Beitrag zu mehr Umweltschutz und damit in Richtung Verkehrswende leisten.

Am 6. Nov. 2019 hat sich die Stadt Oberasbach auf Grundlage des Stadtrats-Beschlusses um die Mitgliedschaft in der AGFK (Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen) beworben. Eine Aufnahme kann erst nach erfolgreicher „Vorbereisung“ erfolgen. Diese findet am 12. Okt. 2021 statt.

Um das weitere Vorgehen und entsprechende Organisationsgrundlagen fest zu legen, fand ein verwaltungsinterner Austausch statt (Radverkehrsbeauftragte Fr. Backer, Leitung Tiefbau Hr. Wolfstädter, 2. Bgm. Hr. Schikora). Die bereits vorhandenen und erarbeiteten Grundlagen, Pläne, Bilder und Ideen wurden gesichtet und in einem ersten „Paper“ verarbeitet. Alle bisherigen und zukünftigen Dokumente und Unterlagen werden zentral gesammelt und cloudbasiert gespeichert (BayernBox). Dieser Daten- und Wissenspool steht dann der Projektgruppe „Fahrradfreundliche Kommune“ entsprechend personen- und fächerübergreifend zur Verfügung und dient als zentrale Arbeitsplattform.

Zur Konstituierung der Projektgruppe „Fahrradfreundliche Kommune“ wird der Stadtrat gebeten, interessierte Personen aus seinen Reihen möglichst zeitnah an Fr. Backer zu melden (backer@oberasbach.de).
Übersicht einer möglichen Zusammensetzung der Projektgruppe:
• Teilnehmer Verwaltung (Fr. Backer, Hr. Wolfstädter, Hr. Schikora)
• Teilnehmer Stadtrat (CSU, Grüne, SPD, FW, Sonstige)
• Teilnehmer Fachgruppen (ADFC, Planer StEK, aktive Radfahrer, BN, Bauhof)

Grundlage und Hauptaugenmerk für das weitere Vorgehen bildet der Kriterienkatalog der AGFK für die Aufnahme als Mitglied. Eine erste Übersicht hat gezeigt, dass wir eine Reihe von Kriterien schon erfüllen. Die bisherigen Dokumente müssten allerdings zu einem Radverkehrskonzept zusammengeführt und verdichtet werden. Um Parallelstrukturen zu vermeiden, soll dies in Zusammenarbeit mit dem Büro pbconsult erfolgen. (pbconsult ist im Rahmen der Fortschreibung des Stadtentwicklungskonzeptes für das Schwerpunktthema „Mobilität“ zuständig. Siehe dazu auch den Beschluss des Umwelt-, Bau- u. Grundstücksausschusses vom 18.01.2021 Top nö 2.)

Als nächstes steht ein verwaltungsinternes Gespräch mit der Bürogemeinschaft Büro Vogelsang / pbconsult / Büro Landschaftsökologie und Planung an, um die Vorgehensweise und Einbindung abzustimmen.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die begleitende Öffentlichkeitsarbeit durch Fr. Backer. Sie erfolgt pandemiebedingt vorrangig über das Internet (extra Themenbereich auf der Homepage) und soll zusätzlich zur Projektgruppe eine breite Beteiligungsmöglichkeit der Bevölkerung ermöglichen und sicherstellen.

Norbert Schikora
2. Bürgermeister

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld

Mit der Nutzung dieses Formulars erklären Sie sich mit der Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten durch diese Website einverstanden. Weiteres entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung.

Verwandte Artikel